21.07.2015

Google AdWords Anzeigenerweiterungen bieten zusätzliche Informationen zum Unternehmen, zum Produkt oder der Leistung, die dem Nutzer dabei helfen sollen, ein optimales Ergebnis seiner Suchanfrage zu erhalten. Mithilfe von Anzeigenerweiterungen können die Relevanz der Textanzeigen, ihre Sichtbarkeit und somit die Klickraten erhöht werden. Welche Erweiterungen es derzeit in AdWords gibt und welche Vorzüge sie bieten, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

 

Sitelink-Erweiterungen

Sitelinks_Google

Als Sitelinks werden zusätzliche Links unterhalb der Anzeige bezeichnet, die dem Nutzer die Navigation vereinfachen sollen. Daher bietet es sich hier in der Regel an, relevante Unterkategorien o.ä. zu verlinken.  Im Interface unter „Sitelink-Erweiterungen“ kann man sich die Performance dieser zusätzlichen Links anschauen, sie auswerten und anschließend optimieren. Welche und wie viele Sitelinks angezeigt werden, entscheidet Google – zudem schaltet Google ggf. auch automatisch dynamische Sitelinks.

 

Standorterweiterungen

Standorterweiterung_Google

Quelle: Google

Mit einem Google My Business-Konto kann der Unternehmensstandort in AdWords synchronisiert werden, woraufhin die Adresse mit Link zu Google Maps unter Anzeigen eingeblendet werden kann. Zudem werden ggf. auch die Telefonnummer und eine Wegbeschreibung zum Standort angezeigt – natürlich ist das für lokale Ladengeschäfte von großem Nutzen. Anfang des Monats verkündete Google außerdem, dass über Standorterweiterungen ab sofort auch Bewertungen für den angegebenen Standort angezeigt werden können.

 

Anruferweiterungen

anruferweiterung_adwords

Quelle: Google

Hinterlegt man im AdWords Interface unter „Anruferweiterungen“ eine Telefonnummer, so kann diese ebenfalls zusammen mit Anzeigen geschaltet werden. Natürlich ist das vor allem für Mobilgeräte relevant – auf diesen kann in der Anzeige ein Anruf-Button erscheinen, durch welchen man das jeweilige Unternehmen mit nur einem Klick persönlich erreichen kann. Anrufe und ihre Dauer können bei Bedarf per Call-Tracking über Google Weiterleitungsnummern erfasst und als Anruf-Conversions gezählt werden.

 

App-Erweiterungen

app-erweiterung_adwords

Quelle: Google

Firmen, die eine App anbieten, können diese mithilfe der App-Erweiterung direkt in Anzeigen bewerben. Je nach Betriebssystem wird nach dem Klick auf eine App-Erweiterung direkt zur App im Play Store bzw. Apple Store weitergeleitet. Mehr zu Werbung für Apps erfahrt ihr in unserem Beitrag zu mobilen Anzeigen.

 

Bewertungserweiterungen

Bewertungserweiterung_Google

Quelle: Google

Positive Bewertungen oder ausgewählte Erfahrungsberichte von Nutzern können ebenfalls als Anzeigenerweiterung ergänzt werden. Grundvoraussetzung zur Verwendung dieser Bewertungserweiterungen ist allerdings die Einhaltung strenger Richtlinien – die Bewertungen müssen ein Mindestmaß an Qualität und Glaubwürdigkeit erfüllen, sowie von seriösen Drittanbieterquellen stammen.

 

Callout Erweiterungen

Callouts_Google

Quelle: Google

Erweiterungen mit Zusatzinformationen werden auch Callouts genannt und liefern zusätzliche Informationen zum Unternehmen. Ein Callout kann bis zu 25 Zeichen lang sein und dazu verwendet werden, die USPs des Unternehmens hervorzuheben, z.B. „0€ Versand“. Diese Zusatzinformationen werden wie Stichpunkte auf einer zusätzlichen Anzeigenzeile angezeigt. Welche und wie viele Callouts angezeigt werden, entscheidet Google – allerdings können natürlich mehr kurze Callouts nebeneinander angezeigt werden. Ausführlichere Informationen dazu haben wir euch schon einmal in diesem Beitrag zusammengefasst.

 

Automatische Erweiterungen

Des Weiteren gibt es einige automatische Erweiterungen, die nicht manuell eingerichtet, sondern von Google automatisch ergänzt werden, sofern sie sich voraussichtlich positiv auf die Performance auswirken.

Als ein wichtiges Beispiel möchten wir hier die Verkäuferbewertungen nennen, welche wesentlich dazu beitragen, Vertrauen zum Shop aufzubauen:

verkäuferbewertung_adwords

Quelle: Google

Weitere Beispiele sind vorherige Besuche eines Nutzers und Google+ Profilerweiterungen. Eine vollständige Liste von automatischen Erweiterungen gibt es in der Google-Hilfe.

 

Fazit und Zusammenfassung

Generell werden Anzeigenerweiterungen meist nur auf den oberen Positionen in der Suche geschaltet. Zusätzliche Kosten entstehen durch die Erweiterungen nicht und sie können variabel auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene angepasst werden. Google schaltet Anzeigenerweiterungen i.d.R. automatisch, sofern sie „sinnvoll“ sind – darauf haben Werbetreibende also nur begrenzt Einfluss. Wo genau Anzeigenerweiterungen angezeigt werden können, hängt allerdings auch von der Anzeigenplatzierung ab:

 

Sitelinks Standorte Anrufe Apps Bewertungen Callouts
Top-Position
Rechte Seite X X X X
Displaynetzwerk X X X X
Google Maps X X X X

Unser Fazit ist – AdWords Anzeigenerweiterungen sollten unbedingt genutzt werden! Sie bieten dem Suchenden einen Mehrwert an Informationen und Handlungsmöglichkeiten und dem Werbenden aufgrund erhöhter Anzeigenrelevanz und -sichtbarkeit bessere Performance-Werte.

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