04.11.2016

Weihnachten bedeutet Kommerz im Extrem. Das treibt die Anzahl der Anzeigen und die Klickpreise nach oben. 2016 wird der Wettbewerb zusätzlich verschärft, nachdem Google im Frühjahr die Anzahl der AdWords Anzeigen reduziert hat. Laufende Kampagnen müssen noch genauer beobachtet und häufiger nachjustiert werden. Doch die erhöhte Kundennachfrage bietet auch Chancen.

  • 2016 wird das erste Weihnachtsgeschäft nach der Reduzierung der AdWords Anzeigen in den Suchergebnisseiten. Google hatte im Frühjahr die AdWords Anzeigen aus der rechten Spalte verbannt und die maximale Anzahl pro Suchergebnisseite von 11 auf 7 reduziert. Die Auswirkungen der Verknappung werden erstmalig im umkämpften Weihnachtsgeschäft voll durchschlagen.
  • Mit den allgemein gestiegenen Klickpreisen werden die CPC im Weihnachtsgeschäft voraussichtlich einen Höchststand erreichen. Laut iBusiness machen Händler je nach Branche zwischen 19 und 28 % ihres Jahresumsatzes zur Weihnachtszeit – dementsprechend hoch ist auch der Wettbewerb.
  • In den Phasen des Weihnachtsgeschäfts zeigen sich Geschlechterunterschiede. Frauen beginnen deutlich eher mit den Weihnachtseinkäufen und kaufen bis Mitte Dezember. Männer kaufen besonders häufig in der Woche vor Heiligabend und sind außerdem eine interessante Werbe-Zielgruppe für das Last-minute-Geschäft am 23. und 24.12.
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Frauen beginnen eher mit den Weihnachtseinkäufen. Männer sind die Zielgruppe für last-minute Angebote. Quelle: Weihnachtsumfrage der FOM Hochschule für Oekonomie & Management München

 So wird Ihr Weihnachtsgeschäft mit AdWords zum Erfolg

Damit der ROI möglichst hoch bleibt und Sie von erhöhten Kaufvolumen in jeder Hinsicht profitieren, erfordern Ihre Weihnachtskampagnen erhöhte Aufmerksamkeit. Unsere Tipps:

  • Gebotsstrategie anpassen: Erhöhte Nachfrage und teure Klickpreise können das vorhanden Budget schnell auffressen. Gefragt ist eine entschlossene Anpassung der Gebote z.B. durch Konzentration auf Zeiten, Ziel- oder Produktgruppen.
  • Engmaschige Kampagnenkontrolle: Aufgrund der starken Schwankungen in der Nachfrage sollten Sie die Ausgaben und Erträge der Kampagnen ständig im Blick haben.
  • Rechtzeitige Vorbereitung: Geschenke werden bereits im Oktober und November gekauft. Wer früh in die Weihnachtsoptimierung seiner Kampagnen einsteigt, kann schon früh Umsätze machen und seine AdWords Strategie für die heiße Phase im Dezember vorbereiten.
  • Nebeneffekte wie Branding nutzen: eCommerce findet nicht nur im Dezember statt. Neben erhöhtem Umsatz generieren AdWords Anzeigen auch Markenkontakt. So wird Ihr Angebot bei der relevanten Zielgruppe bekannter.
  • Mit Remarketing in Erinnerung bleiben: Weihnachtsshopping heißt immer auch Stöbern und Vergleichen.  Mit Remarketing können Onlinehändler sowohl in der Google-Suche als auch im Displaynetzwerk bei ehemaligen Shop-Besuchern präsent bleiben, die (noch) nichts gekauft haben.
  • Google Shopping für noch mehr Conversions: Google Shopping Anzeigen (PLAs) sind beinah Pflicht. Bedingung ist allerdings eine tadellose Pflege von Produktdaten und Datenfeed. Google hatte hier zuletzt die Anforderungen an den Datenfeed noch einmal erhöht.
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