13.06.2019

Die Generation Y – die „Digital Natives“ oder „Generation Millennial“ – ist die Zukunft. Kein einfaches Unterfangen für Unternehmen, sich deren Anforderungen zu stellen. Sei es der Wunsch, so viele Erfahrungen wie möglich – auch durch verschiedene Jobs – zu sammeln, die Liebe zur Technik, der Wunsch nach einer guten Work-Life-Balance und vor allem: Zeit. Nicht mehr nur der Bewerber muss sich nun beim Unternehmen bewerben. Heute ist das ein gegenseitiger Prozess: Auch das Unternehmen muss den Anforderungen neuer Bewerber standhalten können. Die Mitarbeiter zufrieden zu stellen und an das Unternehmen zu binden ist eine Herausforderung, die dennoch gut umsetzbar ist. Wir bei Clicks teilen dazu gern unsere Erfahrungen.

Der erste Tag – Onboarding

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Bei Clicks beginnt die Mitarbeiterbindung bereits im Onboarding-Prozess. Eine Onboardingmappe und ein Welcome Meeting bieten einen guten Einstieg in den ersten Tag. Ebenso werden die bestehenden Mitarbeiter rechtzeitig über den Einstieg des neuen Kollegen/der neuen Kollegin informiert. Selbstverständlich ist außerdem ein komplett ausgestatteter und funktionstüchtiger Arbeitsplatz. Die Personalisierung mit Willkommenskarte, Notizbuch oder Schokolade sorgt für ein heimisches Gefühl direkt am ersten Tag. Ebenso sollte ein Einarbeitungsplan stets im Vorhinein stehen – so kann der neue Mitarbeiter von klarer Struktur profitieren. Unser Paten- oder Mentorenprogramm hilft schließlich den neuen Mitarbeiter sich in das bestehende Clicks-Team zu integrieren.

Führungskräfte als Bindeglied nutzen

Ein wichtiger Bestandteil zur Mitarbeiterbindung sind Führungskräfte – werden sie doch laut Statistik als einer der Hauptkündigungsgründe genannt. Alle aktuellen Führungskräfte bei Clicks haben sich nicht durch die Länge ihrer Betriebszugehörigkeit, sondern durch ihre Persönlichkeit und Motivation zu Führungskräften entwickelt. Mit individuellem Coaching lässt sich der Führungsstil weiter ausbauen. Wichtig ist vor allem eine offene, vertrauensvolle und respektvolle Kommunikationskultur unter den Führungskräften und gegenüber den Mitarbeitern. Das Übertragen von Verantwortung, regelmäßiges Feedback und Anerkennung geben dem Mitarbeiter ein gutes Gefühl.

Feedbackkultur erschaffen

Für ein gutes Arbeitsklima und erfolgreiche Projekte ist regelmäßiges Feedback unerlässlich. Hier zeigt unsere Erfahrung: lieber öfter kurze Gespräche, statt jährlich lange Feedbacktermine. Innerhalb der Clicks-Feedbackkultur arbeiten wir unter anderem mit Kununu engage. Weitere Möglichkeiten sind beispielsweise Mitarbeiterbefragungen, Führungskräftebewertungen oder öffentliche Anerkennung und Lob.

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Für uns ist das wichtigste Mittel die Kommunikation: Wie kommunizieren wir was an die Mitarbeiter. Transparenz ist das A und O. Nur dadurch wird Vertrauen geschaffen.

Home Office & mobiles Arbeiten anbieten

Für jüngere Generationen wird die Freiheit, zu entscheiden, wann und wo sie arbeiten, immer wichtiger. Für uns als Unternehmen bedeutet das, technische Möglichkeiten und Kommunikationsmittel zu schaffen, um Home Office anbieten zu können. Von nun an heißt es: Mit Zielen führen, statt mit Anwesenheit. Denn reine Anwesenheit gibt keine Garantie für produktives Arbeiten

Flexible Arbeitszeitenmodelle schaffen

Zu einem von Freiheit geprägtem Arbeiten zählen auch verschiedene Arbeitszeitenmodelle. So gibt es hier die Möglichkeit Teilzeit und Gleitzeit, genauso wie Kernarbeitszeiten und/oder Funktionszeiten anzubieten. Zudem werden Elternzeitmodelle für Frauen und Männer gleichermaßen ermöglicht. Während der Elternzeit halten wir den Kontakt zu den Mitarbeitern, um einen reibungslosen Wiedereinstieg zu garantieren. Ebenfalls interessant für viele Mitarbeiter: Sabbaticals, die ohne Kündigung möglich sind. Wer als Unternehmen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Angestellten reagiert und kreative Konzepte entwickelt, ist auf der Gewinnerseite.

Mitarbeiter beteiligen

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Wenn Mitarbeiter in Unternehmensentscheidungen einbezogen werden, fühlen diese sich wertgeschätzt. Sofern das nicht möglich ist, sollten die Entscheidungen zumindest gut, verständlich und zeitnah an alle Mitarbeiter kommuniziert werden. In der Praxis werden bei Clicks Umfrage-Tools, wie Kununu engage genutzt, um allen Mitarbeitern anonym die Möglichkeit zu geben, genau die Themen anzusprechen, die sie aktuell beschäftigen und dann gemeinsam sinnvolle Lösungen zu entwickeln.

Individuelle Entwicklung und Karriere anbieten

Um individuelle Karriereziele und Entwicklungswege zu ermöglichen, sollten Unternehmen schon zu Beginn des Arbeitsverhältnisses herausfinden, welchen gemeinsamen Weg man einschlagen kann, um diese Ziele zu erreichen. Bei Clicks werden Mitarbeitern Entwicklungschancen aufgezeigt und über Fort- und Weiterbildungen, Konferenzen und Barcamps gefördert.

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clicks-jobs-ansprechpartner-juliane-wrobel Es ist nicht leicht neue Bewerber zu finden. Deshalb ist es umso wichtiger, die Mitarbeiter zu binden und zusätzlich neue Stellen auszubauen. Ein gutes Trainee-Programm ist dabei beispielsweise eine große Chance.

 

Freie Arbeitsgestaltung und neue Formen der Zusammenarbeit nutzen

Mitarbeiter sollten die Möglichkeit bekommen, den Tag und ihre Aufgaben selbständig zu planen. Nicht der Weg ist entscheidend, sondern das Ziel, das zuvor gemeinsam definiert wurde. So wird jedem Mitarbeiter ein größerer Handlungsspielraum bewilligt. Wir halten das gemeinsame Hinarbeiten auf ein Ziel für besonders wichtig. Das fördert die soziale Integration der Mitarbeiter und macht den Arbeitsplatz attraktiver. Aus diesem Grund haben wir uns für die Arbeit mit OKR´s entschieden und nutzen diese seit einigen Monaten teamübergreifen bei Clicks.

Gleiches gilt für die Zusammenarbeit in unterschiedlichen – auch abteilungsübergreifenden – Teams. Wer offen für neue Projekte oder Formate ist, um seine Ziele zu erreichen, wird schließlich auch Zufriedenheit ernten.

Incentives nutzen

Jobticket, Fahrradleasing, Kita-Zuschuss, uvm. Um Mitarbeiter zu unterstützen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Wer in Erfahrung bringt, was den Mitarbeitern wirklich nützt, kann viel bewirken.

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Feiern nicht vergessen!

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Zu guter Letzt: Neben dem Arbeiten sollte das Teamgefühl auch abseits des Schreibtischs gepflegt werden. Wer gemeinsam Erfolge oder auch Abschiede feiert, rückt zusammen. Unsere Teamevents stärken das Miteinander. Noch lange tragen uns lustige Erinnerungen oder coole Fotos durch triste Wintertage im Büro.

Fazit: Wer Unternehmenskultur fördert, bindet Mitarbeiter langfristig

Mitarbeiter sind der Erfolgsfaktor Nummer 1 – ohne sie gibt es kein Unternehmen. Umso wichtiger ist es, das passende Personal zu finden und – noch viel wichtiger – es langfristig im Unternehmen zu halten. Es liegt an allen, den Chefs, den Führungskräften aber auch den Mitarbeitern selbst, eine Kultur aufzubauen, in der jeder einzelne Mitarbeiter geschätzt und gefördert wird und sich vor allem wohl fühlt und täglich bereit ist, einen guten Job zu machen.

clicks-jobs-ansprechpartner-juliane-wrobelEmployer Branding spielt eine riesige Rolle. Damit steht und fällt der komplette Recruting-Prozess. Bewerber sehen sich nicht mehr nur die Website an. Sie recherchieren in Sozialen Netzwerken oder fragen Freunde und Bekannte nach ihrer Meinung zum Unternehmen. Mit Employer Branding hat man durchaus sehr viel zu tun – aber es lohnt sich!

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