11.08.2015

Die Google Search Console (früher Google Webmaster Tools) ist ein kostenfreies Instrument von Google und liefert Webseiten-Betreibern wichtige Informationen zum technischen Seitenstatus aus Google Sicht sowie zur Seiten-Präsenz in der Google Suche. Lernen Sie die grundlegenden und wichtigsten Funktionen der Search Console kennen und welche Kennzahlen die Search Console liefert.

Wo besteht Verbesserungspotenzial bei meinen Meta-Angaben?

HTML-Verbesserungen

Quelle: Google Search Console

Im Beispiel weist Google unter dem Punkt HTML-Verbesserungen auf 14 Metabeschreibungen und 16 Title-Tags ohne einzigartigen Inhalt hin. Zudem werden 5 (zu) kurze Metabeschreibungen und 6 fehlende Title-Tags „angemahnt“. Ein völlig sauberes Bild werden hier die wenigsten Webseiten auf Anhieb vorweisen können. Allerdings sind die dabei von Google angemerkten Hinweise auch von Website zu Website unterschiedlich zu bewerten. So ist es beispielsweise bei Online Shops mit einer hohen Produktanzahl normal, dass sich die Titel und Beschreibungen aufgrund ähnlicher Produkte gleichen bzw. doppelten Content enthalten können. In so einem Fall ist das Verhältnis zur gesamten Produktanzahl entscheidend. Trotz alledem sind individuelle Produktbeschreibungen für eine „saubere Bilanz“ hier absolut erstrebenswert.

 

Welche Keywords stuft Google als relevant für meine Seite ein?

keywords

Quelle: Google Search Console

Update: Dieser Bericht wurde am 28.11.2016 entfernt und steht damit nicht mehr zur Verfügung. (Quelle)
Im Bereich “Content-Keywords” sehen wir, welche Keywords Google meiner Seite zuordnet. Tauchen hier vor allem Begriffe auf, welche nicht im Zusammenhang mit dem Unternehmensangebot stehen, ist die Seite entweder nicht Keyword-optimiert oder Google konnte die entsprechenden Bereiche nicht crawlen. Diesen Bereich sollte man daher vor allem zu Anfang im Blick haben.

 

Was sind die häufigsten Suchanfragen und meine am häufigsten besuchten Seiten?

suchanalyse

Quelle: Google Search Console

Unter dem Menü-Punkt “Suchanalyse” finden wir die Suchanfragen, zu denen unsere Seite auf den vorderen Plätzen in Google’s Suchergebnisliste zu sehen ist. Zudem sehen wir hier die Klickanzahl und die Impressionen. Letztere verraten uns, wie oft die Seite zum jeweiligen Suchbegriff erscheint. Die Klickrate gibt anschließend das prozentuale Verhältnis von Klickanzahl und Impressionen wieder und ist sowohl für Google als auch für den Webseiten-Betreiber ein wichtiger Wert. Denn wenn eine Website zwar häufig erscheint, jedoch selten angeklickt wird stuft Google die Seite für den entsprechenden Suchbegriff als irrelevant ein. In diesem Fall sollte man Meta-Title und Meta-Description verbessern bzw. nutzerfreundlicher gestalten, um einer Abwertung durch Google zu entgehen. Weiterhin lässt sich u.a. nach Ländern, Nutzergerät (Desktop, Mobil, Tablet) und Zeiträumen filtern.

 

Welche meiner Seiten wurden intern am häufigsten verlinkt?

interne verlinkung

Quelle: Google Search Console

Dieser Teil ist wichtig in Hinblick auf meine gewünschte Ranking-Verteilung. Je stärker ich einen bestimmten Seitenbereich stärken möchte, umso öfter sollte ich ihn sinnvoll auf meiner Seite verlinken. Der Menupunkt „Interne Links“ bietet eine Übersicht der entsprechenden Verteilung. Im Regelfall ist die Startseite und das Impressum hier ganz vorn. Mehr zu diesem Punkt gibt es in unserem Beitrag Grundprinzipien bei interner Verlinkung.

 

Wer verlinkt extern wie oft welche meiner Inhalte?

externe verlinkung

Quelle: Google Search Console

Im Feld „Links zu Ihrer Website“ werden die häufigsten Linkgeber, die extern am meisten verlinkten Inhalt sowie die entsprechenden Ankertexte angezeigt. Zur Schnellübersicht über das externe Linkbild ist dieser Bereich somit bestens geeignet.

 

Bei welchen meiner Seiten gibt es Zugriffsprobleme?

crawling fehler

Quelle: Google Search Console

Unter „Crawling Fehler“ werden grundlegende technische Fehler als HTTP-Statuscodes mitsamt der jeweiligen Seite ausgegeben. Dies können sein:

  • 404 Fehler (nicht erreichbare Seiten)
  • Soft-404 Fehler (Google stuft Weiterleitungen per 301 als inhaltlich unpassend ein)
  • 503 Fehler (Server vorrübergehend nicht verfügbar)

Hier angezeigte Fehler sollten auf jeden Fall ernst genommen und (nach und nach) behoben werden.

 

Fazit: Die Google Search Console immer im Blick behalten

Als kostenfreies Tool gibt die Google Search Console einen schnellen Überblick über Verbesserungspotenziale und Informationen der eigenen Seite. Um die technische Performance einer Website zu bewerten und zu verbessern, ist die Google Search Console nach wie vor sowohl für Einsteiger als auch für Profis eines der wichtigsten Tools. Damit überhaupt die Voraussetzung für Ranking Erfolge geschafft werden, sollte die Webseite vor allem hinsichtlich der oben genannten Punkte optimiert sein bzw. regelmäßig optimiert werden.

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