05.04.2017

Die Zahl der mobilen Social Media Nutzer wächst täglich. Unternehmen sollten daher auch ihre Werbung besser dort platzieren als auf dem Desktop. Ein wichtiger Schritt zur Anpassung ist die Steigerung der Budgets für mobile Social Media Werbung.

250 Prozent Wachstum für das Jahr 2021 erwartet

Laut einer Untersuchung von Statista betrugen die Ausgaben für mobile Social Media Marketing in Deutschland im Jahr 2016 mehr als 284 Millionen Euro. Im Gegensatz dazu betrugen die Ausgaben im Desktop nur knapp 144 Millionen Euro. Im Jahr 2021, so die Prognose, wird der Werbeetat im mobilen Bereich um fast 250 Prozent auf mehr als 557 Millionen Euro anwachsen. Dagegen werden die Ausgaben für Desktop mit gerademal 8 Prozent nur mäßig steigen.

social-media-umsatzprognose

Mit anderen Worten: im Jahr 2021 werden 81 Prozent des gesamten Social-Media-Werbebudgets für mobil ausgegeben. Als primäres Ziel gaben die meisten Unternehmen in einer Umfrage des Softwareanbieters Emailvision die Steigerung der Bekanntheit der Marke sowie eine erhöhte Kundenbindung an. Wichtigste Social Media Plattform für Advertising ist demnach weiterhin Facebook, dicht gefolgt von Twitter.

Überraschung: Generation X ist noch aktiver als Generation Y

Im Gegensatz zu den 17 bis 35-jährigen sind es die 36 bis 49-jährigen der sogenannten Generation X, die Social Media am häufigsten nutzen. So das Ergebnis des „Social-Media-Report 2016“ von Nielson. Das ist eine wichtige Erkenntnis, um das Targeting künftiger Social Media Kampagen zu verbessern. Denn noch immer hält sich das Gerücht hartnäckig, dass  junge Menschen Social Media häufiger nutzen als ältere.

Vorsicht, gekünstelte Werbung nervt!

Weil potentielle Kunden über Smartphones und Tablets besser zu erreichen sind, müssen Inhalt und Form der Ads auch auf diese Geräte angepasst werden. Ein wichtiger Anreiz zur Verbesserung ist die Tatsache, dass Nutzer mit mobilen Endgeräten doppelt so häufig Inhalte teilen wie Nutzer von Desktop-Versionen. Das heißt: je mehr Nutzer Ihre Werbeanzeige teilen, desto besser. Doch nicht jede Werbung wird auch geteilt.

Ist sie zu künstlich, zu umgangssprachlich oder gezwungen lustig, nehmen Nutzer das sofort wahr. Besser: gestalten Sie Ihre Kampagne ansprechend und stilvoll, vielleicht lieber etwas zu steif als zu ungezügelt. Bedenken Sie bei der Gestaltung immer den Umgangston Ihrer Zielgruppe, damit sich diese auch mit Ihrer Kampagne identifizieren kann und deren Kaufabsicht steigt.

Kunden über verschiedene Endgeräte hinweg ansprechen: dynamische Anzeigen

Mit dynamischen Anzeigen können Sie relevante Produkte für Nutzer bewerben, die Ihre Website oder mobile App über Facebook besucht haben. Potenzielle Kunden erhalten dann passgenaue Anzeigen ausgespielt.

In welcher Anzahl sind Facebook Ads sinnvoll?

Natürlich möchten Sie als Unternehmen, dass Ihre Anzeigen wahrgenommen werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Anzeigen nicht zu häufig und nicht zu aufdringlich erscheinen. Denn sehr schnell kann die Bereitschaft und das Interesse der Nutzer in Abneigung umschlagen, sobald Nutzer das Gefühl haben, dass eine Seite nur noch aus Werbung besteht. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen informativen Content und Werbung sollten Sie unbedingt angestreben.

Fazit: Social Media Werbung lohnt sich

Social Media Advertising ist ein Werbezweig, in den es sich lohnt zu investieren. Sie erreichen mit Facebook Ads und Co. viele Nutzer, die zudem eher bereit sind, ansprechende Anzeigen mit ihren Kontakten zu teilen. Das verschafft Ihrem Unternehmen mehr Reichweite und einen potentiellen Kundenzuwachs.

Eine Studie der news aktuell GmbH belegt außerdem, dass YouTube, Twitter und Instagram an Bedeutung gewinnen werden. Um die Kampagne also so erfolgreich wie möglich zu vermarkten, sollten Sie diese nicht auf ein einzelnes soziales Netzwerk beschränken, sondern auch andere wichtige Kanäle in ihre Gesamtstrategie miteinbeziehen.

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1 Kommentar zu "Social Media Marketing: 250 Prozent Wachstum erwartet"
  • Das die Generation X eine so große Rolle spielt hätte ich nicht gedacht! Meine Zielgruppe Ist diese Generation und noch ein wenig älter. Vielen Dank für diesen Hinweis.