29.03.2016

Die Anzahl der Werbeplätze auf einer Google Suchergebnisseite wurden Ende Februar von vorher 11 auf  7 Anzeigenpositionen reduziert. Anzeigenkunden müssen seitdem verstärkt auf die Top-Platzierungen bieten. Doch wie wirkt sich die Veränderung tatsächlich auf die Google AdWords/Google Ads-Performance aus? Die ersten Ergebnisse aus unserer Analyse zeichnen ein positives Bild.

Performance-Unterschiede sichtbar machen

Die Performance-Unterschiede können je nach Unternehmensgröße, Wettbewerb und Branche variieren. Hierbei bietet Google viele Möglichkeiten, die Auswirkungen des Updates in den eigenen Konten zu kontrollieren. Am besten gelingt dies durch benutzerdefinierte Spalten:

    • Top Impressionen im  Vorher-nachher-Vergleich
    • Nicht-Top Impressionen  im Vorher-nachher-Vergleich
    • Anteil der Top Impressionen im Vergleich zu vorher
    • CTR in den Top Positionen
adwords-fehlende-anzeigenspalte

Ist die jeweilige Spalte hinzugefügt, kann der Zeitraum vor und nach dem Rollout des Updates (22. Februar 2016) ausgewählt und anschließend anhand der Kennzahlen miteinander verglichen werden.

 

Unsere bisherigen Ergebnisse auf der Basis von Kundendaten

Bisher wirkte sich das Update am deutlichsten auf die durchschnittliche Klickrate aus. Bei unseren Kunden stieg diese im Schnitt um 12 Prozent an. Als Ursache für den Anstieg vermuten wir zum einen die geringere Auswahl an Anzeigen insgesamt und zum anderen die Zunahme der Werbeanzeigen mit Erweiterungen im Top-Bereich.

Des Weiteren stellen wir die folgenden Performance-Änderungen fest: Einen leichten Rückgang der Impressionen insgesamt aufgrund von weniger Anzeigenpositionen, sowie eine minimale Steigerung der Kosten pro Klick und der geschätzten Gebote für die erste Seite (stärker ausgeprägt bei hohem Wettbewerb).

Was heißt das für die Zukunft?

Um Verluste zu minimieren,  empfehlen wir die SEO- und SEA-Maßnahmen zu intensivieren. Zudem sollten bei Bedarf und je nach Wirtschaftlichkeit höhere Gebote für die Sichtbarkeit der Anzeigen abgegeben werden. In jedem Fall sollten Online Shops ihre Google Shopping Präsenz weiter ausbauen. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass weitere Updates folgen, die den Shopping Ergebnissen noch mehr Platz bieten.

Fazit: Neues SERP-Layout bringt Vorteile

Insgesamt fällt unser Fazit zum neuen Layout der SERPS positiv aus. Allerdings werden insbesondere Kleinkunden, für welche die oberen Positionen unrentabel sind, aus dem sichtbaren Bereich nach unten oder sogar auf die 2. Seite verwiesen. Zudem müssen sich die Teams aus SEO und SEA noch intensiver abstimmen, um alle Möglichkeiten zu nutzen,  so dass die Sichtbarkeit der Ergebnisse optimal gestaltet ist.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.